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Aus den vorgegebenen 20 Minuten wurden 30 Minuten Fußmarsch bis zum Toplitzsee. Es wäre schade gewesen, an der kleinen Kapelle, an den hölzernen Bauernhäusern mit üppigem Blumenschmuck achtlos vorbei zu gehen.
Still und romantisch liegt der Toplitzsee vor uns.
Wir wurden auf sog. "Platten" verfrachtet, die leise über den See glitten. Während der Fahrt erzählte der "Kapitän" von der unrühmlichen Geschichte des Sees,die ihn weltbekannt machten.

Im 2. Weltkrieg soll hier von den Nationalsozialisten ein "Schatz" und brisantes Kriegsmaterial versenkt worden sein. Unter Lebensgefahr tauchten internationale Gruppen nach dem versunkenen Schatz - ohne Ergebnis, lediglich einige gefälschte Pfundnoten gab der See frei.

Wir genossen die ruhige Fahrt vorbei an Wasserfällen bis zum Ende des Sees, wo wir mit einer kleinen Wanderung über Stock und Stein den Kammersee erreichten.
Über Treppen und über den im 19. Jahrhundert angelegten Kanal erreichten wir den Kammersee, eine Oase der Ruhe mit smaragdfarbenem Wasser. Oberhalb des Sees stürzt aus dem Felsen das Quellwasser der Traun.
Noch ein Blick auf den Toplitzsee - Romantik pur.
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