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| Die Hochebene Paul de Serra erinnert an das Schottische Hochland. Hier grasen vereinzelt Kühe und Kälber, blühender Ginster färbt die Landschaft mit leuchtendem Gelb. Die Wanderung entlang dieser Levada* gestaltete sich durch einige Abschnitte mit Matsch und Steinen schwieriger, dazu kam ein stürmischer, sehr kalter Wind. Unserer guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. *LEVADA = portugiesich TRAGEN Die ersten Levadas wurden von den nordafrikanischen Sklaven gebaut, die diese Bewässerungstechnik aus ihrer maurischen Heimat kannten. Die Kanäle, die das Wasser von den Quellen an den Nordhängen durch das Gebirge nach Süden leiten, werden von den Bauern an Knotenpunkten "angezapt" und das Wasser zu den jeweiligen Feldern geleitet. Die Vergabe ist streng geregelt und Missbrauch wird bestraft. Die "Levadeiros" überprüfen die ordnungsmäße Entnahme und kümmern sich auch um die Erhaltung und Instandsetzung der Wasserwege. |
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| Typisch für Madeira, der Terrassenanbau, der leider durch die Landflucht immer mehr vernachlässigt wird. Hier wird Wein angebaut, die Reben werden durch Lorbeerbaum-Reisig vom Wind geschützt. Die Naturschwimmbäder in den Lavafelsen in Porto Moniz sind im Sommer stark frequentiert, ein Bild von Porto Moniz von oben zeigt die Größe dieses Naturbades. Beim Besuch einer Bananenplantage, wo die kleinen, sehr schmackhaften, madeirensischen Bananen angebaut werden, erfuhren wir Neues über die Bananenstauden, die nur einmal Früchte tragen. Die "Tochter" wächst gleich nach und übernimmt die Aufgabe. Die abgeholzten Stauden werden von den eigens dafür gezüchteten "Schafziegen" (Ziegenschafe) gefressen. Die Tiere meckern wie Schafe, tragen aber kein Fell. Diese Madeira-Levkoje wächst auf dem Vulkanfelsen. ![]() ![]() |
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| Zwischen Faial und Porto da Cruz erhebt sich der mächtige Adlerfelsen. Das bis zum Boden strohbedeckte "Santana-Haus" gibt es nur noch als Touristenattraktion zu sehen, einige werden als Ferienwohnungen vermietet und in einem ist die Touristeninformation untergebracht. Von Porto da Cruz geht die Sicht bis zur Spitze der Halbinsel Sao Lourenco. Auf unseren Wanderungen entdeckte ich noch zwei ursprüngliche Häuser. ![]()
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| Steile Kehren und Kurven führen hinauf zum höchsten Aussichtspunkt Madeiras. Schwindelerregend weit unten ist "Curral das Freiras", das Nonnental zu sehen. Hierher flüchteten Mitte des 16. Jh. die Nonnen von Santa Clara in Funchal bei Piratenüberfällen. Jetzt überfallen die Touristen in friedlicher Absicht das Dorf. Köstliche Kastaniensuppe, leckeren Kastanienkuchen und kräftigen Kastanienschnaps durften wir kosten. |
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| Funchal-Impressionen | ||