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| VILLA BERTRAMKA Anfang des 18. Jh.s kaufte Frantisek Bertram von Bertram die im 17. Jh. erbaute Villa und ist somit Namensgeber. Mozart war während der Zeit von 1784-1795, in der die Opernsängerin Josefa Dusek, die Gemahlin des Komponisten und Musikpädagogen Frantisek Xaver Dusek Besitzerin des Hauses war, häufig während seiner Pragaufenthalte Gast des Musikerehepaares. Mozart widmete der Freundin u.a. die Konzertszene "Bella mia fiamma, addio" KV 528. Die Mozartgedenkstätte in der Villa Bertramka wurde Mitte des 19. Jh.s von Vater und Sohn Popelka installiert. Neben Originalpartituren des Komponisten sind Mozarts Schlaf- und Arbeitszimmer und Originale von Briefen zu sehen. Es werden auch regelmäßige Konzerte in den Räumen der Villa veranstaltet. |
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| STÄNDETHEATER Das "Ständetheater", erbaut in den Jahren 1781 - 1783 ist der erste und älteste Theaterbau im Moldautal. Errichtet ist es im klassizistischen Stil, Ostfront und die prunkvolle Inneneinrichtung stammen von dem Architekten Achill Wolf. Der Theaterbau trug den Namen "Nostitztheater", wurde ab Ende des 18. Jh's vom böhmischen Adel als "Ständetheater" und ab Mitte des 19. Jh's als "Deutsches Landestheater" betrieben. Nach dem Krieg war der tschechische Dramatiker und Schauspieler Josef Kajetan Tyl Namensgeber. Im Jahre 1991 wurde der Bau nach siebenjähriger Renovierungszeit wieder unter dem Namen "Ständetheater" eröffnet. Eine Gedenktafel erinnert an die erfolgreiche und gefeierte Uraufführung von Mozarts Don Giovanni am 29. Oktober 1787. Eine moderne Plastik des Komturs weist ebenso auf dieses Ereignis hin. Carl Maria von Weber war Kapellmeister in diesem Hause, das später u.a. auch Gustav Mahler und Carl Muck leiteten. |
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