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29. OKTOBER 2004 Abschied aus Australien. Es fiel uns nicht leicht. Wir verließen Thala Beach Lodge um 8.00 Uhr. Ein sehr langer Flugtag stand uns bevor. Von Cairns flogen wir um 10.25 Uhr zur Hauptstadt von Queensland nach Brisbane, wo wir um 12.30 Uhr landeten. Der Flug von Brisbane nach Singapur ging planmäßig um 14.15 Uhr ab. Da die Zeit um 2 Stunden zurückgestellt wurde, kamen wir nach einem 7 ½ stündigen Flug gegen 19.50 Uhr in Singapore an. Die Gesamtflugzeit an diesem Tag war fast 10 Stunden. In Singapore waren wir wieder in dem uns vom Beginn unserer Reise bereits bekannten Hotel Grand Plaza Parkroyal untergebracht. Etwas müde fielen wir gegen 22.30 Uhr in unsere Betten. 30. OKTOBER 2004
Noch ein ganzer Tag verblieb uns in Singapore, denn der Abflugtermin nach Frankfurt war erst um 23.25 Uhr. Wir konnten noch bis 18.30 Uhr im Zimmer unseres Hotels bleiben. Die Gruppe traf sich erst wieder um 12.30 Uhr zum Nachmittagsprogramm.
Unser Frühstück um 8.30 Uhr nahmen wir diesmal im Innenhof des Hotels ein. Gegen 10 Uhr machten wir noch einen Bummel Coleman-Street, Par-liament-House, The River Walk, Boat Quay, The Fullerton, Asian Civilisation Museum, Victoria Theatre, Concert-Hall, Esplanade Bridge zurück zur North Bay Quay, also um den Singapore River und anschließend zu unserem Hotel. 32° bei hoher Luftfeuchtigkeit zeigte die Temperaturmessung.
Was machen die Menschen in Singapore in der Freizeit?
Shopping, Eating, Shopping, Eating......
Um 12.00 Uhr kehrten wir zum Hotel zurück. Wie vereinbart, gingen wir um 12.30 Uhr mit der Gruppe nochmals zum Singapore River, machten eine ½ stündige Schiffsrundfahrt mit dem Boot-Taxi, widmeten uns anschließend wieder der Kultur. 1 ½ Stunden Zeit hatten wir für das Asian Civilisation Museum.
Es ist sicher ein sehr interessantes Museum, doch nach 30 Tagen machten sich erstmals Ermüdungserscheinungen bemerkbar, die Konzentration ließ etwas nach, zumal wir keine besonderen Vorkenntnisse zur asiatischen Kultur haben. Nach einer Stunde beendeten wir unseren Rundgang.
Zum Abschluss gab es noch einen kulinarischen Teil. Annett hatte eingeladen in das luxuriöseste Hotel von Singapore, das Raffles Hotel, das aus einer Ansammlung weißer, niedriger Gebäude im Kolonialstil besteht. Sie haben Veranden und mit Terrakottaziegeln gedeckte Spitzdächer. Die kühlen Innenhöfe, Gärten und Durchgänge kann heute jeder genießen, sie sind nicht mehr abgeschottet für berühmte Hotelgäste.
Wir kamen zur Tea-Time, was etwa unserem Brunch mit Delikatessen entspricht, natürlich mit viel Tee von einer Qualität, von der Engländer nach unseren Erfahrungen neidvoll träumen. Ambiente, Service und die Köstlichkeiten waren einzigartig. Bis 17.00 Uhr genossen wir es im "Raffles". Ein Blick in die Long Bar musste noch sein. Den Rückweg zum Hotel traten alleine an, da wir noch eine Kirche besuchen wollten.
Schwarze Wolken zogen auf. Es blieb bei ein paar Tropfen, gerade als wir unser Hotel erreichten. Um 18.00 Uhr stellten wir die Koffer vor unser Zimmer. In der Hotelhalle gab es noch einen Plausch. Die Empfehlung Annetts bereits um 19.30 Uhr zum Flughafen zu fahren, erwies sich als richtig bei über 880 mitfliegenden Passagieren, die zum großen Teil aus Sydney kamen. Planmäßig gegen 23.30 verließen wir auch Singapore, wegen der 6-stündigen Zeitumstellung wäre bereits 5.05 Uhr Ankunftszeit in Frankfurt gewesen.
31. OKTOBER 2004
Die Maschine der Qantas konnte in Frankfurt wegen starken Nebel nicht landen. Der gesamte Luftraum Frankfurt war gesperrt. Eine Landeberechtigung in München oder Düsseldorf hatte die Qantas nicht. Wir flogen deshalb nach Wien zum Auftanken, mussten zwei Stunden in der Maschine auf dem Rollfeld warten, bis sich die Sicht in Frankfurt gebessert hatte, trafen dort dann gegen 8.30 Uhr ein, nach 15 Stunden. Hektische Verabschiedungen vom Rest der Gruppe und von Annett am Flughafen bei der Gepäckausgabe. Die Gepäckausgabe und der weite Weg am Frankfurter Flughafen mit Skyline nahm viel Zeit in Anspruch. Um 10.02 Uhr fuhren wir von Frankfurt Flughafen mit dem IC nach Nürnberg, Ankunft gegen 12.30 Uhr. Nach einer letzten Fahrt mit dem Taxi waren wir gegen 13.00 Uhr zuhause, etwas abgespannt, glücklich, mit gespeicherten Erlebnissen, die herausbrechen wollten und nun mit Bildern in meine Homepage eingebracht wurden.
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