| 20. Oktober 2004 Diesen Tag erwarteten wir mit Ungeduld, denn es ging durch die Weite der australischen Halbwüste zum Uluru (Ayers Rock) Um 10 Uhr verließen wir Alice Springs, fuhren auf dem Stuart Highway, kamen nochmals am eingetrockneten Finke River vorbei und waren sehr erstaunt, dass er doch ein kleines Wasserloch in seinem Bett aufwies, bogen schließlich bei Erldunde auf den Lassater Highway in Richtung Ayers Rock. Einzige Zeichen der Zivilisation waren auf der Fahrt Weidezäune entlang der Straße und ein paar einsame Raststätten, die wir bei unseren Stops dringend brauchten. Die Straßen säumten Mulgabüsche, eine Baummischung aus Akazien und Eukalypten, Schirmakazien und Crevilien. Sehr selten begegneten uns Roadraver mit drei bis vier Anhänger an der Maschine, die ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Highways dahinbrettern. Auf der Fahrt befasste sich Annett eingehend mit den Aborigines. Wir näherten uns dem 863m hohen Mt. Conner, den wir für den Uluru hielten. Da hat uns Annett einmal reingelegt. Über Curtin Springs kamen wir nach 530 km Fahrt gegen 17 Uhr in unserem Hotel Ayers Rock Desert Gardens an. Es ist eine sehr weitläufige Hotelanlage mit nur ebenerdigen Zimmern in kleinen Reihenhäusern, die in vielen Gruppen in dem Naturgarten eingefügt sind. Hotels dürfen hier nicht sichtbar sein, vor allem nicht über den Naturpark hinausragen. |
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